Haut es mit Edding an die Waende
Sternpoeten

Sternpoeten
Jeden Morgen wacht er auf, 
geblendet vom gleißenden Sonnenlicht.
angeschrien von der Sehnsucht,
und in Trauer um den gestorbenen Traum.
Der Tag bringt die Erleuchtung 
des Elends in den Stadtgassen,
verachtenswürdige Fressen
merken nicht wie die Zeit
sich in ihre Haut schneidet.
Es fließt kein Blut, 
Es ist kein spektakulärer Mord,
Ein schleichender Tod
zieht sich durch die Adern und Venen
ihrer Non-Existenz.
Jeden Abend blickt er auf, 
fasziniert vom streichelnden Mondlicht,
Sterne über Stadt und Staat,
ein Zeichen, für Sternpoeten
die ganz leise Abschied nehmen.
28.2.05 17:13
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


wallflower / Website (30.12.06 11:51)
Schön. Für mehr reichen meine Worte nicht.

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