Haut es mit Edding an die Waende
Zitat von BA

Mir ist gerade ein tolles Zitat von But Alive eingefallen, das wohl perfekt zum (gegen) G8-Gipfel passt.

"Dieses Land ist nur ein Bruchteil und deshalb so dick,
weil es gestern wie heute, den Rest der Welt fickt."

Das geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Vielleicht weil es ja auch stimmt.

Deshalb Block G8.

18.4.07 17:44


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Tränengefängnis

Von Zeit zu Zeit
müssen Gedanken sterben
bevor sie die Luft
in den Lungen abschnüren.
Wünsche werden Leichen.
Tränen sind Särge.
Wangen ein Friedhof.
Schluchzen ein Gebet.

Trauertrümmerfelder,
verwester Ideen.
Falten werden Gräber
der Verfall ein Friedhofsgärtner.

Willkommen im Leben,
es wird den Grabstein zieren.

7.4.07 18:45


Seifenblasenträume

Träume

Seifenblasenträume umhüllen uns
verführerisch
beschlagen im Inneren von verbrauchter Luft
ganz trügerisch
können wir die Höhen unser Ideen
aus den Augen verlieren.

Geschützt im inneren,
taumeln wir aneinander vorbei
in Seifenblasenwelten.

Am Ende
vergiftet eingeschlafen,
in einsamkeit gestorben,
bis alle Träume geplatzt sind
und Leichen in die Realität
fallen.

17.3.07 17:29


Drüben auf dem Hügel

Empfindungen

Von Traumhügeln gestürzt
tauche ich ein
in das Zivilisationslicht.
Unerreichbar

die   Sterne,


das              Planetenleuchten


der                       Mond.

Hinter mir droht
die Erhabenheit
der Nacht
                                         Vor mir liegt
                                         die Vergangenheit
                                         der Tag.

Angekommen
im Lichtgewitter
der Reklamewände
sehe ich Emotionen
zitternd vor mir
am Boden
zerschellen.

zu Hause
in                                       der Einsamkeit
der Stadt.

4.2.07 13:47


Stahnis kleiner Musiktip

OK, es nicht wirklich ein super neuer Musiktip, aber ich habe mir vor kurzem die CD "Kolepke zahlt" von Grafzahl angehört und kann diese Band, für mich eine Mischung aus Toco, Bosse Sportis und eigentlich doch sich selbst. Wer mehr über die Band wissen sollte, kann ja bei mySpace nach ihr suchen oder auf der Website www.grafzahl.co.uk Das wollte ich als heutigen Tip loswerden.

Danke, Danke, Danke, für eure Aufmerksamkeit...

17.1.07 21:06


DorfKinderTräume

Kinder
sitzend an zerfallenen Friedhofsmauern
einer totgesagten Stadt,
hören den Wind,
flüsternd in den Feldern,
von Freiheit träumend.
Häuser von Leblosigkeit erfüllt
in denen Geschichte beinah
greifbar ist und
das letzte Licht am Horizont
die apokalyptische Sonne
die wie im Sturmangriff
auf die Erde niederkracht.

14.1.07 13:44


Symphonie der Schreie

Symphonie der Schreie
Sterbende Helden  
auf dem Trümmerfeld ihres Lebens
Geschlagen in der schönsten Schlacht
schreien Träume in eine verstummte Nacht
Die lauten Schwingungen ihrer Ideen 
die an den Mauern der Ignoranz zerschellen
sind ungehörte Schreie
von Kindern,
geflohen aus dieser Welt.

Die Musik der Freiheit
ist die Alltagssymphonie
aus 2/3 Liebe und 1/3 Schmerz

Ohne Schreien wird nichts heilen!

6.1.07 15:53


Balu

- Balu -

In einer letzen Sekunde
lebend vor dem letzten Takt
schließt du die Augen
blickst zurück
in deine Vergangenheit
in den Moment
der hinter den Lidern
wieder greifbar,
fast lebendig
scheint
von verlorenen Tagen
und gewonnenen Nächten
2:1 am Ende
machst du die Augen wieder auf
schwankend
zurück im Leben
oder doch
Willkommen im Traum.
5.1.07 18:55


Totentanz auf dem Boulevard

Totdentanz auf dem Boulevard

Stadtmenschengetöse, blutender Lärm,
ein Kommandant brüllt Tick...Tack
und trotz rasender Geschwindigkeit
findet die Hektik nie den Weg nach Hause.

Pausenlos, leblose Stadtgeister,
schattenhafte Parolen von Freiheit
zwischen No-Go-Areas
und national befreiten Zonen
Findet das Individuum namens Mensch
kein Asyl

So wandert es also
einsam durch die Nacht,
einfach schwaz,
in jedem Staat,
ein Held beim Totentanz
auf dem Boulevard.
23.12.06 11:45


Sternpoeten

Sternpoeten
Jeden Morgen wacht er auf, 
geblendet vom gleißenden Sonnenlicht.
angeschrien von der Sehnsucht,
und in Trauer um den gestorbenen Traum.
Der Tag bringt die Erleuchtung 
des Elends in den Stadtgassen,
verachtenswürdige Fressen
merken nicht wie die Zeit
sich in ihre Haut schneidet.
Es fließt kein Blut, 
Es ist kein spektakulärer Mord,
Ein schleichender Tod
zieht sich durch die Adern und Venen
ihrer Non-Existenz.
Jeden Abend blickt er auf, 
fasziniert vom streichelnden Mondlicht,
Sterne über Stadt und Staat,
ein Zeichen, für Sternpoeten
die ganz leise Abschied nehmen.
28.2.05 17:13


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